Das Haus wackelt! Was jetzt?

Hallo ihr Lieben,

wie ihr es bestimmt alle schon mitbekommen habt, hatten wir Sonntagnacht (nach unserer Zeit) ein ziemlich starkes Erdbeben. Aber alles halb so wild, es geht uns allen gut.

Ich war gerade am facetimen mit Selina, als es langsam, aber doch recht plötzlich der Boden bewegt hat. Ich habe mir erstmal dabei nicht viel gedacht, schließlich habe ich vorher nie Erdbeben mitbekommen. Oh Moment, doch, eins. Aber das war recht schnell wieder vorbei und auch nichts schlimmes. Demnach bin ich davon ausgegangen, dass sich das Erdbeben Sonntagnacht auch schnell wieder beruhigt. War dann aber nicht der Fall… Nach ein paar Sekunden Verwirrung ist mir aufgefallen, dass meine Schranktüren wackelten. Das Poster an der Wand hat sich in ein Pendel verwandelt und ich wartete nur noch darauf, dass mein Regel umkippt. Von dem Moment an wurde mir langsam bewusste, dass es dieses mal ernst ist.

Das ganze Haus hat gewackelt und das meine ich ernst! Die Wände haben sich bewegt! Das Beben hörte immer noch nicht auf und dann kam plötzliche Hannah in mein Zimmer rein gerannt. Kleine Anmerkung: Selina war immer noch dabei :D. Einige Sekunden später schrie unser Gastvater nach oben, dass wir sofort runterkommen sollen. Und dann war auch schon der komplette Strom weg, die Verbindung zu Selina brach ab und so rannten wir im Dunkeln nach unten. Das „Schlimmste“ war da aber schon längst vorbei. So standen wir alle also unten im Flur. Das Erdbeben an sich war aber vorbei.

Naja und so haben wir uns auch wieder schlafen gelegt. Einige Nachbeben verfolgten uns noch in der Nacht und am nächsten Tag, aber es ist nichts passiert. Nach drei Stunden ist der Strom von sich aus auch wieder zurückgekommen und so lag ich schlaflos in einem stark beleuchtetem Zimmer.

Aber der Alltag geht weiter. Nelson hat an sich keine Schäden bekommen. Es sind nur ein paar Waren aus den Regalen im Supermarkt gefallen, aber das wurde schon recht schnell wieder eingeräumt. Auch die Medien berichteten nur noch von letzter Nacht, so wohl auch die deutschen. Das hat mich echt verwundert, wie schnell das in Deutschland ankam.

Es gibt aber trotzdem keinen Grund zur Sorge. Es ist alles gut!

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Lass uns spontan sein…33km wo lang?

Hallo ihr Lieben,

Hannah und ich sind die letzten Tage in den kiwi bush eingetaucht. Aber dazu später mehr 😉

Letzte Woche fing das Arts Festival in Nelson an und schwupps war endlich einmal mehr los in der 47.000 Einwohner Stadt. Täglich gibt es abends Veranstaltung, für die man teilweise auch einen Haufen Geld bezahlen kann, aber vor und nach den Hauptveranstaltungen gibt es immer kleine gratis Konzerte.

http://www.nelsonartsfestival.co.nz/

Am Samstagnachmittag hat uns unser Gastvater mit zum Mihi genommen. Der Mihi ist eine Willkommenszeremonie, in dem Fall zum Nelson Arts Festival,  der Maori (neuseeländische Ureinwohner). Jeder Teilnehmer erzählt inwiefern er zu dem jeweiligen Ereignis steht und präsentiert ein Stück seiner Heimat. Uns viel leider nichts besser ein als „Zum Geburtstag viel Glück“ zu singen, aber die Maoris haben das wertgeschätzt und das war alles was zählte. Nachdem jeder durch war, wurde jeder Teilnehmer von jedem Maori mit dem Hongi, dem traditionelle Begrüßungsritual der Maori, begrüßt. Beim Hongi werden die Nasen und Stirnen aneinander gehalten, um den Atem des anderen zu spüren. Dies symbolisiert den ersten Lebensatem zwischen zwei sich begegnenden Menschen. Das war echt spannend ein Stück Maori Kultur so nah erleben zu dürfen. Nach dem Mihi haben wir noch mit dem Teamleiter des Festivals geschnackt, ein Franzose mit perfektem Deutsch! Er hatte uns daraufhin die One-Man-Show Manifesto 2083 empfohlen, da dachten uns Hannah und ich: Warum nicht? Hin da! Am Abend ging es dann also zu Suter Gallery. Das Play handelte von dem norwegischen Attentat 2011 bei dem 77 junge Menschen getötet wurden. Der Attentäter Breivik hatte daraufhin ein 1500 seitiges Manifesto mit seinen Hintergründen veröffentlicht, welches in Dänemark zu einem Play verarbeitet wurde und ein Einblick in seine Psyche gibt. Hannah und ich fanden das Schauspiel sehr intensiv und schockierend. Das Bühnenbild war sehr simpel, was das ganze noch beeindruckender gemacht hat. Sehr sehr gut gemacht! Danach haben wir mit dem Schauspieler noch über das Stück und seine Meinungen über Breiviks Aspekte geredet. Kann man mal machen, Hannah und ich haben die connections gemacht ;). Nach dem Gespräch haben wir uns noch in das eine, eigentlich kostenpflichtige, Konzert eingeschlichen und die letzten Minuten mitgehört. 

Am nächsten Tag ging es innerhalb von einer Stunde nach Pelorus mit der ganzen Gastfamilie. So wanderten wir also in den kiwi bush. Wir haben einen großen Spaziergang gemacht und haben in der Mittagssonne die Picknickdecke ausgebreitet. Das Wetter war echt mega schön! 🙂

Und weil Hannah und ich die Tage so schön spontan waren, haben wir uns gedacht, toppen wir das ganze noch mit einem spontan Trip in den Abel Tasman Nationalpark. Ich denke, dass war bisher die geilste Entscheidung, die wir gemacht haben. Ganz früh morgens ging es mit dem Bus ab Nelson Richtung Marahau. Die Busfahrt war nicht ohne! Die eineinhalb Stunden vergingen nicht ohne auf und ab Gehüpfe auf dem Sitzplatz, auch die scharfen Kurven waren nicht für schwache Nerven! Aber auch die steilen Abhänge haben wir überstanden und überglücklich als wir in der puren Natur waren. Unser Hostel war neben dem kleinen Café alles was es in der Umgebung gab. Schnell eingecheckt und dann sind wir einfach mal ohne Plan in den Nationalpark gelaufen, Strände und Mutter Natur 😉 erkundet. Es war einfach unglaublich schön!!! Genau wie auf all den Bildern, die man gesehen hat. Abel Tasman = der Postkartentraum. Ja und so haben wir dann unsere 13km Wanderung hingelegt. Aber das sollte für den Trip noch nicht alles sein. Für den nächsten Tag haben wir uns vorgenommen ein Kajak zu mieten. Gesagt, getan und so paddelten wir am nächsten Tag um 10 Uhr los. „Ach da fahren wir mal hin“, hieß es immer. Vom Strand ging es dann zu Fisherman Island und weil das noch nicht genug war und wir mega happy in unserem Kajak saßen, haben wir dann „nochmal eben“ Adele Island umrundet. Während der Umrundung hatten wir nichts um uns außer den Pazifik und Adele Island. An manchen Küsten haben wir sogar Seehunde in freier Natur gesehen! Das war echt geil! Allgemein war der ganze Trip geil (gerade mit dir, Hannah 😉 ). Irgendwann wurden wir dann doch müde und sind an den nächsten Strand gepaddelt, um dort unser Mittag zu essen. Naja, zurück mussten wir ja auch noch…langsam spürte man die Arme und Schultern. Aber nach insgesamt 20km Kajak fahren ist das auch verständlich. Nach den zwei Tagen ging es dann auch schon wieder nach Hause… Die Zeit und das hammer Wetter haben wir aber von morgens bis abends komplett ausgenutzt! Die letzten Tage waren einfach die schönsten und witzigsten!!!

Am Ende dieses Woche geht los Richtung Süüüüüüüüden. Ich bin gespannt!

 

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Are there any rabbits on Rabbit Island?!

Hallo ihr Lieben,

so schnell ist auch schon wieder mein zweites Wochenende vorbei! Dabei kommt es mir vor, als wäre ich schon mindestens 6 Wochen hier drüben…

Natürlich wurde es diesmal auch nicht langweilig. Am Samstag sind ein paar Freunde und ich auf den Wochenendmarkt in Nelson gegangen. Der war echt total niedlich. Jeder hatte ein kleines Zelt aufgebaut, unter dem er versucht hat sein Produkt zu verkaufen. Dabei wurden aber nur lokale Produkte, die in Nelson oder wenigstens in Neuseeland hergestellt wurden, angeboten. Von Essen bis Kleidung gibt es wirklich alles. Zum Glück hatten wir auch super Wetter, was den Tag noch schöner gemacht hat.

Am Nachmittag sind wir dann mit dem Fahrrad zum Tahunanui Beach gefahren. Dort haben wir ein kleines Picknick gemacht, die doch sehr warme Sonne genossen und den mutigen Winterschwimmern zugeschaut. Das Wasser war erstaunlicherweise doch relativ warm (im Vergleich zu der Ostsee im Winter brrr…). Am Abend haben wir noch zusammen gegessen und mit dem billigsten Wein den Abend ausklingen lassen 😉 Dazu muss man sagen, dass es wirklich eine Tortur war zwei Flaschen Wein zu kaufen. Wir, fast alle 18 und mit Perso ausgestattet, laufen also in den ersten Supermarkt. Dort bekamen wir unseren Wein nicht, da jeder der Gruppe einen Altersnachweis dabei haben muss. Okay, dachten wir uns, gehen wir zu dem Supermarkt eine Straße weiter. Dann, nur noch zu zweit, versuchten wir es erneut. Auch dort bekamen wir unsere Flaschen nicht, denn jeder braucht seinen Reisepass als Altersnachweis. Die dritte Möglichkeit war dann also der Liquors Store noch eine Straße weiter. Ich, 18 und vorbildlich meinen Reisepass dabei, gehe also in den Store nur um 2 Flaschen Wein für 4 Personen zu kaufen. Also mit so einem Aufwand hatten wir auch nicht gerechnet 😀 Aber die Mühe war es uns wert!

Am Sonntag haben unsere Gasteltern mit uns einen Ausflug nach Rabbit Island gemacht. Rabbit Island ist eine „Halbinsel“ (welche durch eine wirklich kleine Brücke vom Festland getrennt wird). Und nein, leider gibt es keine Kaninchen auf der Insel oder man bekommt sie einfach nicht zu sehen. Das Wetter war echt traumhaft! Zum Mittag haben wir gegrillt und eine andere Art von Hot Dog gegessen… Mit Butter beschmiertes ungeröstetes weißes Toast mit einer halbierten Bratwurst, Zwiebeln und Ketchup. Mal was anderes, aber jeden Tag könnte ich das auch nicht essen 😀 Nachdem Essen haben wir dann einen langen Spaziergang am Strand gemacht. Auf der einen Seite konnte man die Berge mit den Schneezipfeln sehen und auf der anderen Seite Nelson. Der Strand war echt leer, dafür das es doch recht warm war. Die Luft war herrlich und ich kann mich echt dran gewöhnen immer das Meer und die Berge um mich zu haben 🙂

Es war echt ein total schöner Ausflug!

  • Nein, es ist kein Babyhai!
    Nein, es ist kein Babyhai!
  • Unser Essen :D
    Unser Essen 😀
  • Rabbit Island
    Rabbit Island
  • Rabbit Island
    Rabbit Island
  • nochmal Rabbit Island!
    nochmal Rabbit Island!
  • und das letzte von Rabbit Island :D
    und das letzte von Rabbit Island 😀

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Auf der Suche nach einem „Notebook“…

Hallo ihr Lieben,

heute mal eine kleine, aber witzige Geschichte von meinem Tag!!! 🙂

Jill hat mich heute gebeten mir ein Notebook für Notizen, Skizzen, etc…. anzulegen. Da ich relativ früh gegen 16h fertig mit der Arbeit war, machte ich mich also auf den Weg zu Warehouse (wie ein Target in den USA oder ein Real oder Kaufland in Deutschland). Der Laden ist übrigens ziemlich riesig und auch wenn ich schon ein paar mal dort war, weiß ich immer noch nicht wo ich was finde. Anscheinend muss ich so verloren ausgesehen haben, dass ein Verkäufer auf mich zu kam bzw. fast schon hinterher gerannt kam und fragte, was ich denn suche (ich würde doch soooo verloren aussehen). Daraufhin meinte ich nur, dass ich auf der Suche nach einem Notebook sei. Freundlich wie er war, plauderten wir ein wenig während er vorausging. Ja und nach einer kurzer Zeit standen wir dann auch schon vor den Notebooks. Aber es waren keine Notizhefte, wie ich sie suchte, nein es waren LAPTOPS. Bevor er überhaupt anfangen konnte mir einen Laptop anzudrehen, meinte ich freundlich, dass ich doch die Notizhefte suche und keine Laptops. Daraufhin war er ein wenig verwirrt und versuchte es mit großem Lachen zu überdecken, was ihm nicht ganz gelang. Aber es war schon ziemlich witzig!!!! Ich glaube, er war auch ziemlich erleichtert als er mich dann los war und die peinliche Situation vorbei war. 😀

Was nicht alles bei einem Warehouse Besuch passieren kann!

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Ab ins neue Abenteuer – erster Praktikumstag bei Madcat

Hallo ihr Lieben,

heute war mein erster Praktikumstag bei Madcat im Founders Park und es war wirklich wirklich cool. Ich denke ich kann viel von ihr lernen.

Mit Jill, der Madcat gehört, habe ich erstmal einen Kaffee getrunken und wir haben über alles mögliche geredet. Sie hat mir erzählt was ich machen werde und was grob ihr Plan für die nächsten drei Monate ist. Von dem was sie mir erzählt hat (wobei man bei den Kiwis nie weiß, was in die Realität umgesetzt wird), wird sie mich wirklich sehr mit in ihren Arbeitsalltag mit einbinden. Die ersten zwei Wochen werde ich mir erst einmal alles anschauen und mehr über ihre Schulter schauen. Im Laufe der Zeit werden wir zusammen versuchen ihre Website zu verbessern und ich werde (laut Plan) mich um die Fotos der nächsten Flyer kümmern. Möglicherweise werde ich sogar noch Zeit für eigene Projekte haben. Jill hat mir wirklich viel erzählt und viel davon könnte ich jetzt wahrscheinlich gar nicht mehr wiederholen :D. Ich bin vollkommen reiz-überflutet haha. Aber ich freue mich schon sehr auf die kommende Zeit.

Heute stand recht viel auf dem Plan. Nachdem wir noch gemütlich Kaffee getrunken haben, ging es dann auch los. Um 11h bekamen wir Besuch von einem Mann aus Christchurch, der mit einem riesen Koffer voller Stoffbeispielen angereist kam. Natürlich haben wir uns alle angeguckt, auch wenn wir nur nach speziellen Stoffen geschaut haben. Nachdem wir unsere Auswahl getroffen haben, mussten wir noch differenzieren von welchem Stoff wir erste in Sample bestellen und welcher Stoff gleich in Rollen (meistens nimmt sie 10m) gekauft wird.

Danach mussten mehrfache Schnittmuster für Röcke auf den Stoff übertragen und ausgeschnitten werden. Wir haben uns die Arbeit geteilt und so ging es doch recht schnell rum. Denn um 14h erwarteten wir bereits neuen Besuch. Obwohl, Besuch kann man ihn nicht nennen. Luis, ein Schüler, hilft ihr jeden Mittwoch mit dem Bedrucken der Röcke, Kissen, T-shirts etc. Das war echt mega interessant zu sehen!

  • Bereit für den Druck
    Bereit für den Druck
  • Der Druckvorgang
    Der Druckvorgang
  • Der Druckvorgang
    Der Druckvorgang
  • Der selbst bedruckte Stoff
    Der selbst bedruckte Stoff
  • Das Atelier
    Das Atelier

Danach habe ich mit einer Maschine die Drucke „befestigt“, damit die Farbe beim Waschen nicht rauskommt. Daher das wir relativ viel bedruckt haben, hat das doch eine Weile gedauert.

Sie hat mir aber relativ schnell echt viel anvertraut, was mich gewundert hat, aber ich freue mich darüber!

 

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Flug, Ankunft und erster Tag in Nelson + Einführungsmeeting

Hallo ihr Lieben,

am 29.8 ging mein Flug ab Hamburg Richtung Dubai. Der Abschied fiel nicht gerade leicht und es liefen natürlich auch ein paar Tränen, aber ich habe mich über jeden gefreut, der noch mit zum Flughafen gekommen ist 😉

Schon am Flughafen in Hamburg habe ich ein Mädchen (Jana) kennengelernt, mit der ich zusammen bis nach Dubai geflogen bin. Sie arbeitet für ein halbes Jahr auf einer Farm in Neuseeland. Allerdings saßen wir nicht zusammen im Flieger. Aber auch da war ich nicht lange alleine und so fanden Johannes und ich schnell heraus, dass wir beide mit Study Nelson unterwegs sind. Er macht auch ein Praktikum, allerdings in Christchurch. Trotzdem war es echt nett jemanden zum Quatschen zu haben und so war ich auch nicht mehr all zu lange traurig. Allerdings mussten sowohl Jana als auch Johannes uns aufgrund von anderen Flügen trennen. Der Flug nach Dubai ging ungefähr sechs Stunden und war relativ gut zu überstehen. Dennoch merkte man die Müdigkeit sobald man wieder auf den nächsten Flug warten musste…

Der 16 stündige Flug nach Auckland hatte ich mir echt anstrengender vorgestellt. In Dubai hatte ich am Gate noch ein Mädchen (Nele) kennengelernt, die auch von der selben Organisation kommt und mit mir bis nach Nelson geflogen ist. Den Flug konnte man gut mit vieeeel Schlaf überbrücken und bums, da war man auch schon in Auckland. Zum Glück waren die beiden Flieger nicht zu voll, sodass der mittige Platz immer frei, was auch ganz angenehm war.

Der Flug nach Nelson ging knapp 1,5 Stunden. Nachdem Nele und ich uns dann doch entschieden haben Musik zu hören, um das Geschrei des Babys hinter uns zu übertönen, sind wir auch gleich wieder eingeschlafen. Gelandet sind wir gegen Mittag und wurden sofort von unseren Gastmüttern abgeholt. Unsere Ansprechpartner von der Organisation waren auch vor Ort. Ich habe mich sofort mega gut mit meiner Gastmutter verstanden und so haben wir schon am Anfang über alles mögliche geredet. Zu dem Zeitpunkt siegte die Aufregung dann doch gegenüber der Müdigkeit. Zusammen haben wir es dann auch geschafft meinen doch etwas größeren Koffer auf die Rückbank ihres kleinen Autos zu quetschen und so fuhren wir los. Natürlich wollte ich erst auf der rechten Seite einsteigen, bis mir dann doch eingefallen ist, dass dort ja das Lenkrad ist… upsiii… Aber dafür war es umso witziger.

Das kleine Haus liegt direkt auf dem Berg. Daher habe ich aus meinem Zimmer einen herrlichen Blick auf das Meer und auf der anderen Seite des Hauses sind direkt die Berge. Da könnte man sich echt glatt dran gewöhnen! Nachdem später meine eine Gastschwester (Hannah), die auch aus Deutschland kommt und mit der selben Organisation unterwegs ist, gekommen ist und ich meinen Gastvater begrüßt habe, habe ich mich auch gleich hingelegt und 10 Stunden durch geschlafen. Allerdings war mir dann echt kalt und habe erstmal meine kleine Steckdosen Heizung angemacht.

  • Duabi
    Duabi
  • Duabi
    Duabi
  • Duabi
    Duabi
  • Hamburg
    Hamburg

Der erste richtige Tag in Nelson + Einführungsmeeting mit Study Nelson/Auszeit Neuseeland

Nachdem meine Gastmutter vergeblich ihre Autoschlüssel gesucht hat, konnte sie uns dann doch noch zum Einführungsmeeting fahren, nachdem mein Gastvater ihr andere Schlüssel gegeben hat. Beim Einführungsmeeting haben wir einfach ein paar Themen besprochen, unsere SIM Karte bekommen und die anderen Teilnehmer kennengelernt.

Nachdem vierstündigen Meeting sind Hannah, Nele und ich zum Centre of New Zealand gelaufen. Dieser befindet sich oben auf einem Berg und war der Ort, an dem früher Neuseeland vermessen wurde. Von dort hatte man einen wunderschönen Blick auf ganz Nelson, auf das Meer und auf die Berge!

Montag beginnt mein Praktikum, mal sehen wie das wird 🙂

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