Ja, ich glaube an Gott und?

Hallöle ihr Lieben,

heute habe ich mal etwas ganz anderes für euch. Ein paar Gedanken. Lasst mich gerne wissen, was ihr davon haltet.


Ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass ich das Thema einmal ins Netz stellen werde. Ich halte mich mit dem Thema Religion gerne etwas mit meinen Äußerungen zurück.

Leben und leben lassen. Auf dieses, fast schon, Lebensmotto bin ich mit einer sehr guten Freundin (fühl dich gerne angesprochen 😉 ) gekommen. Wir verwenden es immer wieder und ich denke, es steckt so viel Wahrheit dahinter. Jeder möchte doch einfach nur sein Ding durchziehen ohne blöde Kommentare zu bekommen. Dafür müssen wir aber erst einmal aufhören diese blöden Kommentare erst in die Welt zu setzten.

Die drei Wochen, die ich jetzt schon in London bin, ist mir eine Sache besonders aufgefallen. Ich war auf den Straßen unterwegs. Egal wo, egal wann. Immer mal wieder wurde ich von Menschen angesprochen. Ich habe damit überhaupt kein Problem und rede auch eigentlich gerne mit Fremden, sofern ich mich bei wohl fühle.

Als ich also auf dem Weg zurück in mein Hostel war, wurde ich von einem jungen Mann, ungefähr 25, angesprochen, ob ich mehr über Jesus Christus wissen möchte. Ich lehnte dankend ab.

Ein paar Tage später, genau an der gleichen Stelle, wurde ich von zwei Frauen mittleren Alters abgefangen. Sie hielten ein wenig Small Talk und ich wartete eigentlich nur darauf, wann sie mich nach dem Weg fragen würden. Schlussendlich kam dieser Moment aber nicht. Stattdessen wurde ich gefragt, ob ich an Gott glaube. Ich antwortete mit ja. Beide Frauen sahen mich ganz erstaunt an und wollten mehr wissen. „Erzähl doch mal.“ Ich lehnte erneut freundlich ab und ging weiter.

Immer wieder sieht man Menschen an den verschiedensten Ecken stehen. Alle religiös und wollen ihre Religion vertreten.

Ja, ich glaube an Gott. Das ist alles und mehr möchte ich auch gar nicht dazu sagen, ins Netz stellen oder mit Fremden teilen.

Ich finde es ja gut, dass Menschen sich für ihren Glauben einsetzen. Ich finde, das ist eine gute Sache. Aber irgendwo gibt es auch Grenzen, meiner Meinung nach. Hat es eine Religion wirklich nötig Menschen auf die Straßen zu schicken, um neue Anhänger zu gewinnen? Das mag zwar modern sein, aber ich bezweifle, dass es tatsächlich funktioniert. Gerne kann man mich von dem Gegenteil überzeugen. Ich denke, dass jedes Individuum sich für eine Religion entscheiden kann, sofern man überhaupt daran glaubt. Wenn ja, dann ist es doch jedem selbst überlassen inwiefern man diese Religion auslebt und mit anderen Menschen teilt. Für mich ist Religion etwas ganz Privates, was ich nicht gerne mit Fremden teile.

Leben und leben lassen.

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