Hier bin ich wieder…

Vom „ich werde“ zu „ich bin“ zu „ich war“ in Neuseeland


Hallo ihr Lieben,

nach zwei Monaten Durchreise durch Neuseeland und Australien bin ich wieder im kalten und schlecht gelaunten Deutschland angekommen.

Ich möchte nicht stumpf aufzählen was ich gemacht habe, wo ich war und was ich gesehen habe. Das finde ich langweilig und dazu habe ich auch gar keine Lust. Es wird trotzdem neue Bilder in der Galerie geben, damit ihr euch einen Blick von Neuseeland verschaffen könnt. Viel mehr möchte ich meine Gedanken niederschreiben und euch erzählen was mir bewusst geworden ist.

In der letzten Zeit habe ich viel über mich gelernt. Ich habe neue Erfahrungen gemacht, habe mich in neue Abenteuer gestürzt. Dabei habe ich Ansichten und Perspektiven gewechselt und viel nachgedacht. Auch viel über Dinge, über die ich vorher noch nie in meinem Leben nachgedacht habe und das bin ich ganz allein den Menschen dankbar, denen ich während der Reise begegnet bin und mit denen ich immer noch in Kontakt stehe.

Man trifft so viele unterschiedliche Menschen, aber nur ein paar bleiben. Aber das ist auch gut so. Ich schätze Menschen, meine Lieben, mehr und habe gelernt Bekannte von Freunden zu unterscheiden.

„Man braucht nicht viele Freunde um glücklich zu sein“, das wird ja immer gesagt, aber das stimmt auch.

Vor einem halben Jahr dachte und hoffte ich auch, dass ich bereits mehrere Jahre meines Lebens in feste Plänen verpackt habe. Ich werde nach Neuseeland gehen, werde dies und das machen und dann vielleicht noch das. Und nächstes Jahr geht es dann nach Münster. Münster steht auch immer noch fest auf der Planung, aber ich denke die „Rahmenbedingungen“ haben sich geändert. Ich möchte kein Leben nach dem Motto „Schule, Uni und dann arbeiten“ führen. Was habe ich denn davon? Was bringen mir mehrere Bachelor Abschlüsse? Ich will nicht meine Abschlüsse zählen, ich will die Abenteuer zählen, die ich gemacht habe. So blöd es auch klingen mag. Vielleicht mag es für einige unter euch nach „Tumblr“ klingen.

Aber ich habe gelernt mit dem was man hat glücklich zu werden und das geht. Man braucht nicht die neuste Modeerscheinung oder das neuste iPhone. Trotzdem möchte ich studieren, keine Frage. Dabei geht es für mich aber viel mehr darum mich selbst zu verwirklichen. Ich gehe nicht nach Münster um meine Berufschancen zu verbessern. Ich gehe nach Münster, weil ich mich dafür interessiere und ich denke, dass ich mich dort selbst mehr verwirklichen kann, mit dem was ich dort lernen kann.

Ich will leben und das bewusst in jedem Moment.

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