Die Bedeutung des Marktwandels in der Modeindustrie – Teil 1

Hallo ihr Lieben,

Märkte verändern sich ständig und das ist auch gut so. Nur so kann man etwas verbessern. Dennoch kommen so neue Probleme und Aufgaben auf uns zu. Heute möchte ich euch den Marktwandel innerhalb der Modeindustrie ein kleines bisschen nähen bringen. Im Laufe der Zeit werden mehr und mehr Einträge basierend auf diesem Artikel erscheinen und ich hoffe ihr freut euch genauso drauf wie ich 🙂 .

Aber eins nach dem anderen. Es gibt auch positive Aspekt der globalisierten Wirtschaft, da Rohstoffe und Fertigprodukte preisgünstig aus allen Herren Ländern beziehen werden können. Dennoch ist diese Industrie durch Arbeitsteilung und spezialisierten Maschinen eine lohnintensive Branche.

Grundsätzlich muss man leider sagen, dass eine Produktion in Deutschland schlicht und ergreifend zu teuer ist, aufgrund der hohen Lohn- und Lohnnebenkosten. Daher wurde die Produktion zum größten Teil nach Asien (z.B. China und Indien), aber auch nach Osteuropa verlagert, um Produktionskosten zu senken. Selbst bei Luxusprodukten, bei denen eine hohe handwerkliche Fähigkeit benötigt wird, erlebt man kaum noch eine Produktion in Deutschland. Im eigenen Land spielt hauptsächlich die Verwaltung, das Konzept und die Entwürfe eine entscheidende Rolle. Die Produktion wird von günstigen Arbeitskräften übernommen. Lediglich Kollektionen als Musterexemplar, für die Presse oder den Laufsteg werden nahe dem Standort angefertigt, um eine schnelle Änderung zu gewährleisten.

Aufgrund der Produktionsverlagerungen kann man schlechte Arbeitsbedingungen kaum noch verhindern. Es muss nicht alles zwangsläufig unter schlechten Bedingungen gefertigt werden, dennoch ist die Wahrscheinlichkeit höher, da sich die Arbeitsbedingungen in Bangladesch von denen in Deutschland unterscheiden. Man sollte sich bewusst sein, dass günstige Angebote oft mit niedrigen Herstellungskosten und somit mit menschenverachtenden Arbeitsbedingungen, wie zum Beispiel Niedriglöhne oder dem verantwortungslosen Umgang mit der Gesundheit oder der Umwelt, in Verbindung stehen. Zudem gibt es in den Schwellen- und Drittweltländern keine Ökostandards, keine (oder schlechte) Absicherung im Notfall, sogar Kinderarbeit und unvorstellbare Beschäftigungsbedingungen. Man sollte sich jedoch auch gewiss sein, dass China 2005 in der Textilproduktion einen Marktanteil von 50 Prozent einnahm. China ist daher kaum noch aus der Produktion der Modeindustrie wegzudenken.

Nicht nur die schlecht behandelten Arbeitskräfte leiden darunter, auch die Natur ist davon stark betroffen. Ein Beispiel dafür ist der Aralsee in Zentralasien. Durch die wasserintensive Baumwollindustrie hat er bis 2006 80 Prozent seines Wassergehalts verloren. Daraus resultierte, dass viele Fischer aufgrund von Fischmangel zu dem Baumwollanbau übergingen. Es stellt sich nun die Frage, ob die Produktion von dieser wasserbedürftigen Industrie verringert werden soll. Jedoch ist dies fraglich, da alleine etwa 60 Millionen Inder von der Baumwolle abhängig sind.

Innerhalb der letzten 50 Jahre hat sich die Modewelt stark verändert. Genauer gesagt: Fast Fashion entstand. Aber dazu im nächsten Eintrag mehr 🙂

 

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1 Kommentar

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